Bundessieg bei Jugend forscht

Bundessieg – 1. Preis Physik 2021:
    
    Leonard Münchenbach (17, links), Emmendingen, Gewerbliche und Hauswirtschaftlich-Sozialpflegerische Schulen Emmendingen
    
    Leo Neff (17, rechts), Emmendingen, Goethe-Gymnasium 
    
    
    
    
    Projekt: 
    
    Physikalische Beschreibung und Modellierung des Fluges von Papierstreifen
    
    
    
    
    Es ist der Höhepunkt vieler Konzerte, Galas und Silvesterpartys: Auf Knopfdruck werden Konfettikanonen abgefeuert und Aberhunderte oder -tausende Papierschnipsel wirbeln durch die Luft. Leonard Münchenbach und Leo Neff wollten dieses Phänomen genauer untersuchen. Dafür konstruierten sie ein Gestell, welches kleine Papierstreifen auf immer gleiche Weise zu Boden fallen ließ. Mit einer Zeitlupenkamera filmten sie das Geschehen, eine Computersoftware analysierte die Aufnahmen. jeder Schnipsel - ob lang und schmal oder kurz und breit - wurde akribisch ausgewertet. Am Ende entstand eine Formel, mit der sich präzise ausrechnen lässt, wie schnell Papierstreifen von einer bestimmten Form und Größe beim Herunterfallen rotieren.

Bundessieg – 1. Preis Physik 2021:

Leonard Münchenbach (17, links), Emmendingen, Gewerbliche und Hauswirtschaftlich-Sozialpflegerische Schulen Emmendingen und Leo Neff (17, rechts), Emmendingen, Goethe-Gymnasium haben beim Bundeswettbewerb Jugend forscht im Fachbereich Physik gewonnen.

Sie haben seit Frühjahr 2020 in der Jugend forscht AG des aluMINTzium an ihrem Projekt geforscht.

Zusätzlich dürfen Sie Deutschland bei der Europameisterschaft der Jungforscher vertreten.

Herzlichen Glückwunsch!

https://www.stern.de/panorama/wissen/-jugend-forscht—das-sind-die-sieger—beeindruckende-ideen-der-gewinner-30549556.html

https://www.badische-zeitung.de/wie-zwei-emmendinger-bei-jugend-forscht-den-bundessieg-einheimsten

https://idw-online.de/de/news769762

(Re)start in neue Schuljahr

(Re)start in neue Schuljahr

Nach dem Shutdown im März 2020, während dem nur zwei Kurse online weiterlaufen konnten, beginnt das neue Schuljahr mit zahlreichen neuen und altbewährten Kursen.

Im kommenden Schuljahr finden Kurse zum Thema

  • 3D-Druck
  • Lasercutting
  • Schweißen
  • Konstruktion
  • Programmieren
  • Raspberry-PI
  • ….

statt.

Anmeldungen wie in den letzten Jahren ausschließlich über http://www.sfz-rf.de

Für alle Kurse gelten natürlich Hygienevorschriften, die mit dem Ordnungsamt der Stadt Emmendingen abgestimmt wurden:

Hygienekonzept für die Durchführung von Kursen am aluMINTzium.
Bildquellen: www.muenster.de und www.quadr.at

Download des Hygienekonzepts:

Das komplette Kursprogramm am aluMINTzium im Herbst/Winter:

Erfolgreiches Jahr geht zuende

Erfolgreiches Jahr geht zuende

Insgesamt 26 Kurse, vom 3D-Druck, über Programmier- und Mindstormskurse bis hin zu Küchenschrankexperimenten und Reifenflicken fürs Fahrrad, wurden im vergangenen Jahr im aluMINTzium in der Schwarzwaldstr. 2a in Emmendingen durchgeführt.

So konnten über 200 Schülerinnen und Schüler, von der Grundschule, der Werkrealschule, der Realschule, dem allgemeinbildenden und dem beruflichen Gymnasium an Kurse teilnehmen.

Erstmalig fand auch ein Kurs statt, der von einer Firma über das aluMINTzium angeboten wurde. In den Werkstätten von Kopfmann Elektronik in Köndringen wurde so ein Pollino gebaut. Wir hoffen, dass sich noch weitere Firmen für eine derartige Zusammenarbeit finden.

Technik für Senioren – ein Thema für alle

Technik für Senioren – ein Thema für alle

Im Rahmen eines Projektes zum Thema „Gerontotechnik – Technik für Senioren“ am Schülerforschungszentrum alumintzium e.V. konnten 22 Oberstufenschüler hautnah erleben, wie es sich anfühlt, körperlich eingeschränkt zu sein. Unter der Leitung von vier Altenpflegeschülern der GHSE, Gernot Wolfgang und Gabriele Hartmann von lebensraum für alle e.V./Freiburg und der Lehrkraft Sonja Reuter wurden die Schüler mittels Hemiparese-Simulator zu Schlaganfallpatienten oder hatten als Rollstuhlfahrer mit unerwarteten Hindernissen zu kämpfen. In Kleingruppen analysierten sie im Gebäude des alumintziums, Barrieren, die im häuslichen Umfeld auftauchen wie z.B. ein nicht rollstuhlgerechtes Badezimmer und erahnten beim gegenseitigen Essenreichen, wie sich Abhängigkeit von anderen Menschen anfühlt. Abschließend konnten technische Hilfsmittel getestet werden wie etwa eine Alarmtrittmatte, die auf Sturz reagiert oder ein Blutdruckmessgerät, das die ermittelten Daten direkt aufs Handy eines Arztes oder Angehörigen übermittelt. So wurde klar, was Technik nach dem Ansatz des Smart home für Senioren leisten kann und inwiefern sie Entlastung schafft. „Gut, dass wir dieses Projekt machen konnten“, so eine Schülerin. „Irgendwie betrifft uns das doch alle und für mich war es besonders interessant, weil ich Architektur studieren möchte.“ Für März wird am alumintzium eine Gruppe Fünftklässler erwartet. „Wir sind gespannt, welche Erfahrungen die jüngeren Schüler machen werden“, so der 1. Vorsitzende des Vereins, Carsten Münchenbach. „Forschungsbedarf gibt es in diesem Segment allemal“.

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